Neu gewählter Verwaltungsrat garantiert: Kein Zusatzbeitrag bei der IKK Brandenburg und Berlin bis mindestens 2013
Mitglieds-IKKnPotsdam / Berlin. 22.8.2011. Im Jahr der Sozialwahlen 2011 meldet auch die Innungskrankenkasse Brandenburg und Berlin (IKK) personelle Veränderungen in der künftigen Selbstverwaltung: Am 19.08.2011 trat der neu gewählte IKK-Verwaltungsrat im Rahmen einer IKK-Klausurtagung nahe Rheinsberg zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.
Unter den insgesamt 28 gewählten Vertretern, je 14 auf der Versicherten- und der Arbeitgeberseite, die in den kommenden Jahren die gesundheitspolitischen und strategischen Planungen und Entscheidungen der regionalen IKK begleiten werden, begrüßten die Teilnehmer neue Gesichter, die künftig die Interessen der IKK-Gemeinschaft verantwortlich vertreten werden.
Dies sind auf der Versichertenseite Gottfried Hoffmann, Miriam Krühler, Nancy Michael und Sebastian Riesner und in der Gruppe der Arbeitgeber Anselm Lotz, Klaus Gerlach, Michael Eichen, Wolf-Harald Krüger, Winfried Jahn und Matthias Höppe.
Zuvor wurden Michael Kröcher, Bernhard Severin, Jürgen Andreas Stumpf als Versichertenvertreter sowie Uwe Bünger, Lieselotte Raunhardt, Detlef Karney, Siegfried Esslinger und Arno Asmus auf Seiten der Arbeitgebervertretung aus Berlin und Brandenburg für ihre langjährige Arbeit im IKK-Verwaltungsrat geehrt und feierlich verabschiedet.
Bei der Wahl der Verwaltungsratsvorsitzenden setzten sich bewährte Köpfe durch: Die Arbeitgeberseite führt nach wie vor der Berliner Schornsteinfegermeister Nikolaus Chudek (58 ) an; auf Arbeitnehmerseite übernimmt erneut Uwe Ledwig (49), Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrungsmittel Genuss Gaststätten (NGG) Berlin-Brandenburg den Vorsitz.
Die neu konstituierte Selbstverwaltung der regionalen IKK startet mit überaus positiven Vorzeichen in die kommende Arbeitsperiode:
Die aktuellen Zahlen der Statistik KV 45 bestätigen seit wenigen Tagen offiziell, dass die IKK Brandenburg und Berlin ihre stabile Finanzlage im 1. Halbjahr 2011 weiter festigen konnte. Mit einem Überschuss der Einnahmen von jetzt rund 8,25 Mio. Euro, nach dem bereits erfreulichen Plus von 5,9 Mio. Euro nach dem 1.Quartal 2011.
Bei der Mitgliederentwicklung bleibt die IKK auf Wachstumskurs: Auch ohne spektakuläre Ereignisse wie die neu erhobenen Zusatzbeiträge einiger Kassen im vergangenen Jahr entscheiden sich zunehmend Brandenburger und Berliner für eine Mitgliedschaft in der regionalen, mittelständischen IKK. Die IKK wuchs seit Jahresbeginn von 208.188 auf derzeit 211.523 (+ 3.335 Versicherte, lt. Statistik KM 1vom 01.08.2011)
Der amtierende Verwaltungsratsvorsitzende Nikolaus Chudek fasste die ersten guten Nachrichten des neuen IKK-Verwaltungsrates an die IKK-Versicherten gern zusammen: „ Als regionale, mittelständische Krankenkasse können wir rundum zufrieden sein mit dem, was hier aus eigener Kraft geschafft wurde - und wir geben diese Erfolge gern weiter: Als Garantie für unsere IKK-Versicherten, dass wir inzwischen bis mindestens 2013 keinen Zusatzbeitrag erheben werden.“
Hintergrund:
Die IKK Brandenburg und Berlin betreut zurzeit 121.963 Versicherte in Brandenburg, 89.560 Versicherte in Berlin und rund 33.000 Arbeitgeber. (Stand: 01.08.2011)
