Fenster schließen

Sie möchten sich für den Mitgliederbereich des IKK e.V. anmelden?

Als Mitarbeiterin und Mitarbeiter einer der Mitgliedskassen des IKK e.V. sind Sie herzlich willkommen, sich im internen Mitgliederbereich des IKK e.V. zu registrieren. Als registrierter Nutzer stehen Ihnen aktuelle und wertvolle Informationen aus dem IKK-Verbund zur Verfügung.


Hier können Sie Ihren Zugang erstellen.

Benutzeranmeldung

Bitte melden Sie sich an.

Passwort vergessen?


Home

IKK e.V. fordert: Transparenz in der Pflege ist ein Muss

IKK e.V. Pressemitteilung

Transparenz in der Pflege. Für den IKK e.V., Interessenvertretung der Innungskrankenkassen auf Bundesebene, steht fest. „Wir setzen alles daran, dass an der Veröffentlichung der Pflegenoten im Internet festgehalten wird – ein Zurück kann es nicht geben“, sagt Hans-Jürgen Müller, versichertenseitiger Vorstandsvorsitzender des IKK e.V. und Vorsitzender des Verwaltungsrates der IKK gesund plus. Jedoch seien gemeinsam mit den Leistungserbringern Nachbesserungen erforderlich.

 

Im Jahre 2009 hat der GKV-Spitzenverband mit den Leistungserbringern, den Trägern der Sozialhilfe und der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände eine Pflege-Transparenzvereinbarung unterzeichnet. „Bereits kurz nach dem Start hat sich gezeigt, dass Prüfkriterien, wie beispielsweise die Flüssigkeitsversorgung, stärker gewichtet werden müssen“, untermauert Müller.

 

Verhandeln sei hier gefordert und nicht der Gang zum Gericht, den einige Pflegeeinrichtungen praktizieren. „Rigorose Ablehnung der Pflegenoten und der Kampf mit allen Mitteln dagegen seitens der Leistungserbringer sind der denkbar schlechteste Weg, um die Transparenz in der Pflege und damit auch der Qualität zu verbessern“, betont Andreas Fabri, Vorstandsvorsitzender des IKK e.V. sowie Arbeitgebervertreter im Verwaltungsrat der SIGNAL IDUNA IKK. Im Interesse der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen sind alle an der Pflege-Transparenzvereinbarung beteiligten Vertragspartner nach Aussage der Vorstandsvorsitzenden des IKK e.V. verpflichtet, sich schnellstens auf Verbesserungen in der Bewertung einzusetzen. „Und nicht zuletzt profitieren auch die Pflegeeinrichtungen davon, die qualitativ hochwertige Pflegeleistungen erbringen“, so Fabri.

 

Grundlage für die Pflege-Transparenzvereinbarung ist die 2008 in Kraft getretene Pflegereform. Sie sieht vor, dass alle Pflegeinrichtungen bundesweit einmal im Jahr unabhängig geprüft werden und die Noten im Internet für jeden zugänglich sind.