Fenster schließen

Sie möchten sich für den Mitgliederbereich des IKK e.V. anmelden?

Als Mitarbeiterin und Mitarbeiter einer der Mitgliedskassen des IKK e.V. sind Sie herzlich willkommen, sich im internen Mitgliederbereich des IKK e.V. zu registrieren. Als registrierter Nutzer stehen Ihnen aktuelle und wertvolle Informationen aus dem IKK-Verbund zur Verfügung.


Hier können Sie Ihren Zugang erstellen.

Benutzeranmeldung

Bitte melden Sie sich an.

Passwort vergessen?


Home

Prävention

Gesundheit ist nichts Selbstverständliches, sondern erfordert gesundheitserhaltende Aktivitäten – sowohl des Einzelnen wie auch der Allgemeinheit. Aufgrund sich verändernder Arbeits- und Lebensbedingungen ist eine deutliche Zunahme von chronischen Erkrankungen, wie Diabetes, Übergewicht oder auch degenerativen Muskel- und Skeletterkrankungen zu beobachten. Mit vorbeugenden, präventiven  Maßnahmen lassen sich Krankheiten verhindern, verzögern oder Krankheitsfolgen abmildern. Ziel der Gesundheitsförderung ist es, die Eigenverantwortung jedes Einzelnen für seine Gesundheit zu stärken. Dabei kommt es auch darauf an, die Zusammenhänge zwischen Verhalten, Verhältnissen und Krankheit für den Einzelnen deutlich zu machen. Eine Aufgabe, die gerade vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Arbeitsteilung sowieder demographischen Entwicklung wichtig ist, um die Lebensqualität bis ins hohe Alter zu gewährleisten und Frühverrentung zu vermeiden.

Die Gewichte zwischen Prävention, Kuration und Rehabilitation innerhalb unseres Gesundheitssystems sind nicht stimmig und die Versorgungskette ist nicht geschlossen, obwohl allgemein bekannt ist, dass dadurch neben dem volkswirtschaftlichen Schaden (Erhöhung von Kosten aufgrund steigender Morbidität) vor allem die individuellen Belastungen und Auswirkungen (Krankheit, Berufsunfähigkeit etc.) enorm sind.

Die §§ 20 SGB V ff. regeln die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen zur Verhütung von Krankheiten, zur betrieblichen Gesundheitsförderung und für die Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren sowie zur Förderung der Selbsthilfe.

Die Ausgaben für Prävention und Gesundheitsschutz wachsen stetig. Im Jahre 2006 stellten die gesetzlichen Krankenkassen 232,1 Millionen Euro für Prävention und Gesundheitsschutz bereit, 2008 betrugen die Ausgaben bereits 339,7 Millionen Euro.

Prävention und Gesundheitsförderung müssen zielgerichtet ausgebaut und gestärkt werden, und zwar aus einem umfassenden Gesundheits- und Versorgungsverständnis heraus. Dabei geht es zusätzlich darum, einen Beitrag zur Vermeidung von sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen zu leisten.

 Neben den wichtigen Ansätzen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands durch das gesamte Spektrum der primär- und sekundärpräventiven Angebote richtet sich das Augenmerk der Innungskrankenkassen (IKK) vor allem auf die betriebliche Gesundheitsförderung. Seit langer Zeit engagieren sich die IKKn auf diesem Feld und sorgen damit dafür, die Versicherten in ihren konkreten Arbeits- und Lebenswelten für Gesundheitsförderung und Prävention zu gewinnen.

In ihren Positionen zum Wahljahr 2009 haben sich die Innungskrankenkassen deshalb dafür ausgesprochen, sicherzustellen, dass bei der Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs sinnvolle präventive Ansätze und Investitionen angemessen berücksichtigt werden. Im Rahmen eines Präventionsgesetzes, wie es seit mehreren Jahren in der Diskussion ist, muss die betriebliche Gesundheitsförderung als Setting-Ansatz angerechnet werden.