4. Netzwerker-Treffen der IKKn

Ein unter den Krankenkassenverbänden bisher einzigartiges Arbeitsmodell hat sich bewährt. Seit mittlerweile acht Jahren vertreten konsentierte Ansprechpartnerinnen und -partner aus allen sechs Innungskrankenkassen die Interessen von Versicherten und Arbeitgeber sowie ihren Kassen in den verschiedensten Gremien: Beim GKV-Spitzenverband, beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) oder in der Kooperationsgemeinschaft unternehmensnaher Krankenkassen (KUK) – energisch, erfolgreich und vor allem gemeinsam.
IKK-Netzwerker stehen auf der Treppe vor dem Bildungszentrum.
Ein erfolgreiches Treffen der IKK-Netzwerker

Ein unter den Krankenkassenverbänden bisher einzigartiges Arbeitsmodell hat sich bewährt. Seit mittlerweile acht Jahren vertreten konsentierte Ansprechpartnerinnen und -partner aus allen sechs Innungskrankenkassen die Interessen von Versicherten und Arbeitgeber sowie ihren Kassen in den verschiedensten Gremien: Beim GKV-Spitzenverband, beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) oder in der Kooperationsgemeinschaft unternehmensnaher Krankenkassen (KUK) – energisch, erfolgreich und vor allem gemeinsam. Das ist das Fazit der rund 36 konsentierten Ansprechpartner der IKKn auf dem 4. Netzwerker-Treffen. Die Netzwerker trafen sich am 13. und 14. Oktober 2016 im Bildungszentrum Erkner bei Berlin zu einem Erfahrungsaustausch.

 

Das IKK-System ist mittlerweile geschlossener denn je und schafft sich erfolgreich bundesweit Gehör, resümierte Jürgen Hohnl, Geschäftsführer des IKK e.V., in seinen einführenden Worten. Die Stimmung während der zwei Tage zeigte es: Ein vertrauensvoller Austausch über Arbeitsweisen und Erfahrungen in den verschiedenen Gremien bestimmten die Gespräche. Interessiert wurde den Ausführungen der Gastreferentin Katja Kohfeld, Referatsleiterin Gesundheitspolitik im Bundeskanzleramt, gefolgt. Das sogenannte Spiegelreferat vermittelt zwischen den Bundesministerien und dem Kanzleramt vor bzw. bei parlamentarischen Entscheidungen. Abstimmungen bedürfen einer intensiven Kommunikation – wohl mit das wichtigste Arbeitsinstrument im Kanzleramt und auch bei den Netzwerkern des IKK-Systems. Der Finanzierungsausgleich der Krankenkassen, der Morbi-RSA, bewegt auch die konsentierten Ansprechpartner und stand deshalb auch auf der Tagesordnung des Treffens. Das Gutachten der Innungskrankenkassen zu Präventionsanreizen im Morbi-RSA – im April vorgestellt – zeigt auf, wie präventionshemmend der RSA ist. Präventionsmaßnahmen unter den Morbi-RSA sind nicht lohnend.

 

Wie wichtig auch die künftige Arbeit der Netzwerker ist, betonte der Geschäftsführer des IKK e.V. Für anstehende Gesetze bzw. ihre Umsetzung, wie beispielsweise das Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz, sind die konsentierten Ansprechpartner das Sprachrohr des IKK-Systems. Ob Bedarfsplanung, Notfallversorgung, Umsetzung des Präventionsgesetzes – die Meinung der Netzwerker sind gefragt.  

 

 

Einige Eindrücke vom Netzwerktreffen finden Sie in unserer flickr®-Bildergalerie.

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