GKV in Zahlen

Arzneimittel in Zahlen

Arzneimittel-Ausgaben im Gesundheitswesen versuchte man seit 2011 durch das AMNOG (Nutzenbewertung/ Preisverhandlung) zu begrenzen. Die nach wie vor überdurchschnittlichen Ausgabensteigerungen im Arzneimittel-Bereich zeigen weiterhin Handlungsbedarf.

19

Zwar beträgt der Zuwachs der FuE-Kosten führender Pharmaunternehmen weltweit von 2006 bis 2014 rund 30 % (108,2 – 141,6 Mrd. US-$) gleichzeitig ist aber der Anteil der FuE-Kosten am Umsatz recht stabil bei lediglich 19 % geblieben.

 

Quelle: Statista

1/10

Jede zehnte Notaufnahme pro Jahr in Deutschland resultiert lt. Experten aus Arzneimittel-Nebenwirkungen (2 Mio. von 20 Mio. Notaufnahmen).

 

Quelle: BfArM

52,52

Der durchschnittliche Wert einer Verordnung betrug 2014 52,52 €; 2007 waren es noch 42,61 €. Dies bedeutet eine Steigerung um 23 %.

 

Quelle: AVR 2015, S. 203

46

2014 wurden 46 neue Wirkstoffe in den deutschen Markt eingeführt, diese haben bereits im ersten Jahr über 1 Mrd. € Umsatz erzielt.

 

Quelle: AVR 2015, S. 199

28

45 Mio. Menschen haben im Jahr 2013 in Deutschland Waren oder Dienstleistungen für private Zwecke über das Internet gekauft oder bestellt. Mehr als jeder vierte Internetkäufer bestellte Arzneimittel (28 %). 

 

Quelle: Destatis

110,4

Anstieg des Aktienkurses des größten dt. Pharmaherstellers an der Frankfurter Börse seit Einführung des AMNOG vor 5 Jahren. In den 5 Jahren davor stieg der Wert der Aktie nur um 56 %.

 

Quelle: www.boerse-online.de, eig. Berechnungen

31

Die Anzahl an Apotheken je 100.000 Einwohner in Sachsen und in der gesamten EU. In Bremen sind es nur 23, in Deutschland im Durchschnitt 25.

 

Quelle: DestatisABDA, eig. Berechnungen

56

Nur 56 % der 156 Medikamente mit neuem Wirkstoff bekamen im Rahmen der AMNOG-Prüfung einen Zusatznutzen in mind. einer Patientengruppe bescheinigt. 

 

Quelle: Pharma-Fakten

Liebe Besucherin, lieber Besucher,
wir verwenden auf unserer Seite Cookies, um unser Angebot verbessern zu können. Wenn Sie unsere Website weiterhin nutzen, ohne Ihre Einstellungen anzupassen, gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser Erhebung einverstanden sind. Anderenfalls können Sie Ihre Einstellungen anpassen, um Ihre Seitenbesuche nicht auswerten zu lassen.