GKV in Zahlen

Elektronische Patientenakte in Zahlen

Krankenkassen müssen ihren Versicherten bis spätestens 2021 eine elektronische Patientenakte (ePA) zur Verfügung stellen. In dieser sollen alle Gesundheits- und Krankheitsdaten eines Versicherten an einem Ort gespeichert und für ihn auch mittels Smartphone oder Tablet zugänglich sein.

179

Monate sind seit der ersten gesetzlichen Verankerung der Einführung einer ePA im GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) von 2004 vergangen. Ebenfalls im GMG wurde die Einführung der eGK beschlossen, deren Umsetzung bis heute mehr als 2,67 Mrd. € gekostet hat: https://www.ikkev.de/politik/egk/

Quelle: GMG-Gesetzestext

1/10

Nur jeder zehnte US-Nutzer elektronischer Patientenakten schaute 2016 in seine Akte, um den Verlauf seiner Krankheit im Blick zu behalten. Um sicherzustellen, dass die Daten korrekt sind, loggten sich 16 Prozent ein. Ein Viertel (25%) las aus „Neugierde“ in seine Akten.

Quelle: Statista

57000000

2018 nutzen in Deutschland insgesamt 81 % der Menschen ab 14 Jahre ein Smartphone. Das entspricht 57 Millionen Nutzern. Bei den über 65-jährigen liegt die Anzahl der Nutzer bei 41 %.

Quelle: Bitkom Research

47 : 51

Fast die Hälfte (47 %) der Ärzte in Kliniken und Praxen nutzen für ihren Schriftverkehr, etwa für Arztbriefe, noch Papier und Stift. Dagegen erledigen 51 % den Schriftverkehr bereits digital.

Umfrage Hartmannbund und Bitkom 06/2017, Quelle: Bitkom-Research

8

Die Deutschen sind keine Technikmuffel. 8 von 10 Bundesbürgern ab 14 Jahren (79 %) geben an, dass sie digitalen Technologien grundsätzlich positiv gegenüberstehen.

Quelle: Bitkom Research

1/3

Fast ein Drittel der gesetzlich Versicherten (29 %) findet eine elektronische Patientenakte nicht gut. Davon befürchten 81 %, dass ihre Gesundheitsdaten nicht ausreichend geschützt sind oder missbraucht werden könnten.

Quelle: KBV-Versichertenbefragung 2018

95

Insgesamt sind 95 % der Patientendaten der 1,3 Millionen Esten im E-Health-Netzwerk digitalisiert.

Quelle: vdek „ersatzkasse magazin“. 5./6.2018, Artikel „Digitalisierung und E-Health in Europa“ vom 21.06.2018

1526

Die ersten dokumentierten Patientenakten der Neuzeit wurden 1526 vom Nürnberger Stadtarzt Johann Magenbuch angelegt. Sie enthielten Patientennamen, Angaben über deren Krankheiten, medikamentöse Verordnungen und Krankheitsverläufe. Im Unterschied zur heutigen Form der patientenorientierten Krankengeschichte dienten solche ärztlichen Tagebücher vorrangig der Wissenserweiterung des einzelnen Arztes und repräsentierten seinen persönlichen Erfahrungsschatz.

Quelle: Berufsverband Medizinischer Informatiker e.V.

 

 

89

Je älter die Patienten, umso mehr befürworten sie die Zusammenführung ihrer Gesundheitsdaten in einer digitalen Akte: 89 Prozent der über 65-Jährigen wünschen sich eine digitale Patientenakte, in der Gruppe der 35- bis 44-Jährigen sind es nur 75 Prozent.

Quelle: YouGov

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