GKV in Zahlen

Prävention in Zahlen

Prävention und Gesundheitsförderung sind feste Säulen im Gesundheitswesen und ein wichtiges Handlungsfeld der GKV – neben Kuration und Rehabilitation. Ein neuer Entwurf für ein Präventionsgesetz hat die Bundesregierung Ende 2014 verabschiedet.

10,8

Laut Robert-Koch-Institut haben Menschen mit einem Einkommen von weniger als 800 € / p. M. eine deutlich geringere Lebenserwartung als jene mit einem relativ hohen Einkommen. Im Schnitt beträgt der Unterschied in Deutschland bei Männern 10,8 Jahre, bei Frauen immerhin noch acht Jahre.

Quelle: RKI

90

Über 90 % der Kinder werden in Deutschland geimpft. Fast durchgehender Impfschutz besteht gegen Diphtherie, Tetanus und Kinderlähmung. Impflücken (über 60%)  bestehen hingegen bei der zweiten Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln.

Quelle: RKI

13

13 % der AU-Tage liegen psychische Erkrankungen zu Grunde. Sie sind mittlerweile auch die häufigste Frühverrentungsursache. Der volkswirtschaftliche Schaden liegt bei knapp 29 Mrd. €.

Quelle: BMAS

45

45 % aller 12- bis 16-Jährigen konsumieren täglich Cola oder andere Süßgetränke. Bei Kindern aus sozial benachteiligten Haushalten sind es sogar 53 %.

Quelle: Universität Bielefeld

6,5

6,5 Mrd. € gibt die GKV insgesamt für Prävention aus. Hierzu gehören Leistungen zur Primärprävention (Kurse, Betriebliche Gesundheitsförderung usw.), aber auch Impfungen, ärztliche Früherkennungsuntersuchungen und medizinische Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen.  

Quelle: GKV-Spitzenverband

1 : 2,3

Zwischen 1 : 2,3 und 1 : 10,1  liegt das Kosten-Nutzen-Verhältnisse einzelner Präventionsmaßnahmen bzw. ihr Return on Investment liegt zwischen 230 % und über 1000 %.

Quelle: IGA-Report 3

60

Die GKV investierte 2011 rund 60 % mehr in die primäre Gesundheitsförderung (Kurse, Betriebliche Gesundheitsförderung usw.) ihrer Versicherten als noch sechs Jahre zuvor (1995: 2.857 Mio. €, 2011: 4.782 Mio. €).

Quelle: Statistisches Bundesamt

3,04

Von 42,75 Mio. Erwerbstätigen wurden 1,3 Mio. Arbeitnehmer (3,04 %) durch Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung der gesetzlichen Krankenversicherung direkt oder indirekt erreicht.

Quelle: Präventionsbericht 2014

315

Um 315 % sind die Ausgaben der privaten Haushalte / Organisationen für Prävention (einschl. Fitness/Wellness) in Deutschland zwischen 1995 - 2011 (424 Mio. € auf 1.336 Mio. €) gestiegen. Im gleichen Zeitraum nahm das Engagement der Arbeitgeber um 13 % (994 Mio. € / 875 Mio. €) ab.

Quelle: Statist. Bundesamt

62

62 % der Teilnehmer in BGF-Projekten sind die "Präventionsmuffel" Männer. Demgegenüber werden individuelle Gesundheitskurse von 78 % Frauen in Anspruch genommen.

Quelle: Präventionsbericht 2014

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