Kurz gesagt

Jürgen Hohnl anlässlich der Anhörung zum Entwurf des MDK-Reformgesetzes

Jürgen Hohnl, Geschäftsführer des IKK e.V., anlässlich der Anhörung zum Entwurf des MDK-Reformgesetzes: „Die Innungskrankenkassen begrüßen, dass es bei der Anbindung der Medizinischen Dienste an die Krankenkassen bleiben soll. Die Regelung, dass keine aktiven Verwaltungsräte in die Gremien der MD gewählt werden dürfen, ist jedoch kontraproduktiv und wird von uns strikt abgelehnt. Ebenso kritisch ist die Abkopplung des MD Bund vom GKV-Spitzenverband. Des Weiteren verwehren sich die IKKn gegen die vorgesehenen Prüfquoten für Krankenhausrechnungen. Bevor die Maßnahmen zur Verbesserung der Abrechnungsqualität nicht greifen, kann es keine pauschale Absenkung auf eine Quote geben. Durch diese Regelung würden den Kassen rund 1,2 Mrd. Euro an Mehrkosten allein in 2020 entstehen.“

Jürgen Hohnl zum Kabinettsentwurf des Fairen-Kassenwettbewerbs-Gesetzes

Jürgen Hohnl, Geschäftsführer des IKK e.V., zum Kabinettsentwurf eines Gesetzes für einen fairen Kassenwettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung: „Der heute vorgelegte Kabinettsentwurf deckt sich im Wesentlichen mit unseren Erwartungen aus dem Referentenentwurf Wir begrüßen das weiterhin stimmige RSA-Gesamtpaket. Irritiert sind wir allerdings, dass das einheitliche Aufsichtshandeln nur via „Bypass'' realisiert werden soll. Ob die Konkretisierung des Erfahrungsaustauschs der Aufsichtsbehörden tatsächlich das Handeln stärken wird, bleibt abzuwarten. Sehr positiv bewerten die lnnungskrankenkassen, dass die Bundesregierung an der Besetzung des GKV-Verwaltungsrats mit ehrenamtlichen Delegierten nun doch nicht ruckelt. Ein gutes Signal an und für die Selbstverwaltung!"

Ihre Ansprechpartnerin

Iris Kampf

M.A. / MBA Entrepreneurship

+49 (0)30 202491 -32

iris.kampf@ikkev.de

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