15.12.2009   Mitglieds-IKKn

2010: Kein Zusatzbeitrag bei der IKK Brandenburg und Berlin

Neuer Verwaltungsratsvorsitzender gewählt

Potsdam/Berlin, 15.12.2009 - Die Innungskrankenkasse Brandenburg und Berlin (IKK) wird 2010 keinen Zusatzbeitrag von ihren rund 203.000 Versicherten erheben. Dies bestätigte der Verwaltungsrat der IKK in seiner Sitzung am 14.12.2009 in Potsdam. Zugleich wurde der Haushalt 2010 formal festgestellt und ein neuer Vorsitzender des Verwaltungsrates auf Arbeitnehmerseite gewählt.

Trotz der in diesem Jahr erneut gestiegenen Ausgaben in wichtigen Kostenbereichen wie der ärztlichen und stationären Versorgung und bei den Arzneimitteln profitieren die Versicherten der regionalen Handwerkerkasse auch im kommenden Jahr von der nachhaltig stabilen Finanzlage der IKK: Das Jahr eins nach der Einführung des Gesundheitsfonds und des einheitlichen Beitragssatzes erbrachte für die IKK weitgehend gleich bleibende Zuweisungen aus dem neuen Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA), bestätigt über die einzelnen Zwischenbescheide des Bundesversicherungsamtes (BVA) und eigene IKK-Modellberechnungen.

So abgesichert konzentriert sich die IKK auch im kommenden Jahr darauf, die Leistungspalette für die Versicherten kundennah zu gestalten. Besonderes Augenmerk liegt hier auf der Einführung eines sektorenübergreifenden Versorgungsmanagements in der Kasse. Hierfür wurde 2009 ein umfassendes Konzept erstellt mit dem Ziel, schrittweise die Betreuung für ausgewählte Patientengruppen unter gesundheitlichen wie wirtschaftlichen Aspekten zu optimieren.

Wechsel im Verwaltungsratsvorsitz

Detlef Baer, seit der Fusion 1999 Vorsitzender des Verwaltungsrates der IKK Brandenburg und Berlin auf der Arbeitnehmerseite, wird sich künftig auf seine neue Rolle als neu gewählter Abgeordneter des brandenburgischen Landtages (MdL) konzentrieren und legt daher seinen Vorsitz der regionalen IKK-Selbstverwaltung nieder. Er wird jedoch auch in Zukunft Mitglied des IKK-Verwaltungsrates bleiben und weiterhin auch die Interessen der bundesdeutschen Innungskrankenkassen als Mitglied im Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes engagiert vertreten.

Als neuer Vorsitzender des Verwaltungsrates der IKK Brandenburg und Berlin auf Arbeitnehmerseite wurde im Rahmen der gestrigen Sitzung Herr Uwe Ledwig gewählt: Der 47-jährige ist Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, seit 1992 für Brandenburg und seit 2006 für die gesamte Region Berlin-Brandenburg. Er ist verheiratet und Vater zweier Söhne. Seit der Fusion 1999 ist er Mitglied in der IKK-Selbstverwaltung und dort bislang Vorsitzender des Finanzausschusses. Die IKK Brandenburg und Berlin gratuliert Uwe Ledwig zur erfolgreichen Wahl.

„Ich freue mich über die Wahl von Uwe Ledwig. Ich kenne und schätze ihn seit vielen Jahren als ebenso kompetenten wie engagierten Kollegen im Verwaltungsrat. Mit ihm wird es uns gemeinsam gelingen, auch künftig die Arbeit der Selbstverwaltung der IKK Brandenburg und Berlin verantwortungsvoll zu koordinieren," so Nikolaus Chudek, Vorsitzender des Verwaltungsrates auf der Arbeitgeberseite.

„Wir haben im Jahr 2008 darauf gesetzt, unseren Versicherten die Vorteile eines günstigen Beitragssatzes so lange wie möglich zu erhalten", so der Vorsitzende des IKK-Verwaltungsrates, Nikolaus Chudek, „die erfolgreiche Jahresrechnung hat uns hierin bestätigt. Wie schon 2009 setzen wir diese versichertennahe Politik auch im nächsten Jahr konsequent fort und nutzen alle Chancen, die uns die aktuelle Gesetzgebung bietet, um Mehrwert für unsere Versicherten zu schaffen".