14.12.2010   Mitglieds-IKKn

Auch 2011 garantiert kein Zusatzbeitrag bei der IKK

Rund 7.000 neue Mitglieder tragen 2010 maßgeblich zum Kassenerfolg bei

Potsdam, 14.12.2010 - Mit der gestrigen letzten Sitzung des Verwaltungsrates vor dem Jahreswechsel endete am 13.12.2010 für die Innungskrankenkasse Brandenburg und Berlin (IKK) ein besonders erfolgreiches Jahr: 

 

So wird der für 2011 aufgestellte und von der Selbstverwaltung formal festgestellte Haushalt nicht nur ausgeglichen sein, sondern erstmals nach Jahren wieder über ein ermutigendes Finanzpolster mit einem Überschuss der Einnahmen verfügen. Tragfähige Grundlage für die Haushaltsplanung waren die auch in diesem Jahr weitgehend stabilen Zuweisungen aus dem Fonds und dem Morbi-RSA an die IKK.

 

Auf Basis dieser anhaltend positiven Entwicklung und Konsolidierung der Finanzen wird die regionale IKK Brandenburg und Berlin daher garantiert bis 2012 keinen Zusatzbeitrag von ihren Versicherten erheben!

 

Eine Garantie, die schon im kommenden Jahr gespartes bares Geld für die inzwischen rund 209.000 IKK-Versicherten bedeuten kann:

 

Angesichts bereits schmelzender Rücklagen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erscheint es aus IKK-Sicht keineswegs ausgemacht, dass der ab Januar 2011 von 14,9 auf dann 15,5 % steigende einheitliche Beitragssatz bei allen Kassen ausreichen wird, um ohne Zusatzbeitrag übers Jahr zu kommen.

 

Auch bei der Mitgliederentwicklung bleibt die IKK weiter auf Wachstumskurs:

Unter großem Einsatz aller IKK-Mitarbeiter aus allen Arbeitsbereichen wurden in 2010 laut Statistik KM1 bislang rund 7.000 neue Mitglieder (+ 4,04%) gewonnen und damit intern gesetzte Ziele sogar übertroffen. Auch dieser Zugewinn stabilisiert die finanzielle Basis der Kasse maßgeblich mit.

 

Diesen Erfolgstrend wird die IKK auch 2011 weiter verfolgen – und dabei den Schwerpunkt auf weitere attraktive Zusatz- und Vertragsangebote, z.B. speziell für Familien mit Kindern und für Gesundheitsbewusste, legen. 

 

Nikolaus Chudek, Vorsitzender des IKK-Verwaltungsrates auf der Arbeitgeberseite, fasst die IKK-Position zusammen: „Die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen – allem voran galoppierende Ausgaben durch stetig steigende Geld- und Honorarforderungen aus allen zentralen Leistungsbereichen – werden trotz Reformbemühungen immer schwieriger. Wir haben als regionale Kasse aber die Erfahrung gemacht, dass wir der Entwicklung am besten mit einer stetig wachsenden, über alle Generationen ausgewogenen, gut versorgten und zufriedenen IKK-Versichertenfamilie trotzen können. Diesen Erfolgskurs werden wir daher 2011 nachdrücklich fortsetzen.“