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BIG direkt gesund unterstützt Familie: Spezial-OP in den USA rettet neunjähriger Elena das Leben

Dortmund / Haltern, – Vor einigen Monaten noch war die kleine Elena dem Tod geweiht. Zu ihrem angeborenen Herzfehler kam eine plastische Bronchitis hinzu. Das Atmen wäre der Neunjährigen in naher Zukunft nicht mehr möglich gewesen. Elena wäre erstickt. Doch eine weltweit einzigartige Behandlung in den USA rettete dem kleinen Mädchen, das am Down-Syndrom leidet, das Leben. Für die todkranke Versicherte eingesetzt hatte sich Achim Beißel, Bereichsleiter stationäre Versorgung bei BIG direkt gesund. Bewegt und herzlich dankten die Eltern von Elena jetzt dem engagierten Krankenkassen-Mann wie auch Markus Bäumer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BIG.
Der kleinen Elena geht es nach ihrer Operation in den USA viel besser. Erleichtert sind die Eltern Nina und Carsten Balding (M.), die dem stellvertretenden BIG-Vorstandsvorsitzenden Markus Bäumer (l.) und BIG-Bereichsleiter Achim Beißel herzlich dankten. Sie überreichten Fotos, die direkt nach dem Eingriff in Philadelphia entstanden waren. (Foto: BIG direkt gesund/Abdruck honorarfrei)

"Die Behandlung hat der Kleinen das Leben gerettet. Sie steht jetzt auf und läuft, fängt an zu sprechen. Nimmt am Leben teil“, ist Carsten Balding (45), Vater von Elena, unendlich erleichtert. Sein Kind müsse viele Medikamente nicht mehr nehmen, müsse nicht mehr inhalieren. Das musste sie vor ihrer Operation mehrmals am Tag, ab Mai dieses Jahres bekam sie zudem noch Sauerstoff über Kanülen in der Nase verabreicht. „Das ist schlimm für ein kleines Kind“, sagt Mutter Nina (42). „Eine Verbesserung oder ein Status Quo der Lebenssituation wurde in Deutschland medizinisch ausgeschlossen“, berichtet Achim Beißel.

 

Einzige Hoffnung: Kinderhospital in den USA

 

Doch es gab eine einzige Hoffnung: das Children´s Hospital of Philadelphia (CHOP) in den USA. Es führt für dieses Krankheitsbild sehr erfolgreich eine weltweit einzigartige chirurgische Prozedur, die sogenannte „lymphatic embolization“ durch. Bei Elena sollten Lymphkanäle, die in die Atemwege eingedrungen waren, mittels Katheter verschlossen werden.

 

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung bewilligte den Leistungsantrag für die Behandlung in den Staaten. Achim Beißel nahm Kontakt mit dem CHOP auf, plante den Aufenthalt. „Gleichzeitig konnten wir mit dem Krankenhaus einen Rabatt über 50 Prozent aushandeln“, freut sich Beißel. Dennoch drohte dem engagierten Einsatz kurzfristig noch das Aus, da eine deutsche Fluggesellschaft den Transport Elenas aufgrund ihrer Lungenerkrankung ablehnte.

 

Doch Achim Beißel steckt so schnell nicht auf. Er nahm kurzerhand die Verhandlungen mit einem amerikanischen Flugrettungsunternehmen auf. Der günstigste Flug hätte rund 80.000 US-Dollar gekostet – für eine Strecke wohlgemerkt. Doch dann bekam Beißel den Tipp, „dass wir doch direkten Kontakt mit einer amerikanischen Fluggesellschaft aufnehmen sollten. Diese hätten manchmal andere medizinischen Regelungen als die europäischen Gesellschaften. Mit diesem Hinweis haben wir dann einen ganz normalen Linienflug buchen können“, so Beißel. „Viel persönlicher Einsatz von Herrn Beißel, aber auch seine fundierten Kenntnisse der entsprechenden Sozialgesetzgebung haben diese lebensrettende Lösung für Elena erst möglich gemacht“, sagt Vorstand Markus Bäumer.

 

Handküsse für die Lebensretter

 

Elena wurde im August 2016 in dem US-amerikanischen Kinderhospital behandelt. Die ganze Familie aus Haltern war dabei, neben den Eltern auch die beiden Geschwister Johanna (7) und Louisa (11). Die OP war ein voller Erfolg. „Ich kann mich nicht erinnern, dass es Elena mal so gut gegangen ist. Wir können es gar nicht in Worte fassen, wie dankbar wir sind“, sagt Carsten Balding. Für Achim Beißel gab es einen dicken Blumenstrauß. Und ein Erinnerungsfoto: Elena im Kreise ihrer Lieben nach der OP vor dem Kinderhospital in Philadelphia. Und Elena? Die verteilte Handküsschen an ihre engagierten Unterstützer.

 

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