04.04.2014   Mitglieds-IKKn

Erkrankungen des Atmungssystems waren der Renner

Am Weltgesundheitstag schaut die IKK Südwest zurück auf 2013

Saarbrücken, 4. April 2014. Am 7. April 2014 findet wieder der jährliche Weltgesundheitstag statt. Der Aktionstag wurde von der Weltgesundheitsorganisation WHO ausgerufen, der an die Gründung der WHO am 7. April 1948 erinnert.

Den Aktionstag nimmt die IKK Südwest als Anlass, einen Blick auf die Erkrankungen zu werfen, die 2013 am häufigsten zu Fehlzeiten geführt haben.

Mit deutlichem Abstand als erstes in Ziel gingen im vergangenen Jahr die Erkrankungen des Atmungssystems mit 33,5 Prozent. Hierzu zählen unter anderem Erkältung und Mandelentzündung. 18,7 Prozent der Krankschreibungen gingen auf das Konto der Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, was ihnen den zweiten Platz einbringt. Rückenschmerzen und Probleme mit den Bandscheiben fallen genauso unter diesen Punkt wie Arthrose. Auf Platz drei rangieren Erkrankungen des Verdauungssystems mit 10,8 Prozent; sie umfassen ein breites Spektrum von Sodbrennen über Bilddarmentzündungen bis hin zu Morbus Crohn. Auf Platz vier liegen infektiöse Krankheiten mit einem Anteil von 7,7 Prozent an den Krankschreibungen 2013. Hierzu zählen unter anderem verschiedene Virusinfektionen.

Aufgeschlüsselt auf die drei IKK-Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland ergibt sich ein ähnliches Bild: Die ersten drei Plätze werden jeweils von den gleichen Krankheitsbildern belegt, die Prozentzahlen unterscheiden sich nur wenig voneinander. 

Während in Hessen 33,6 Prozent der Menschen 2013 an Atmungssystems-Erkrankungen litten, waren es in Rheinland-Pfalz 34,5 Prozent und im Saarland 32 Prozent.

Die Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems folgen auf Platz zwei. 19 Prozent der Hessen waren aufgrund dieser Erkrankungen im letzten Jahr krankgeschrieben, bei den Rheinland-Pfälzern waren es 18,2 Prozent. Die Saarländer liegen mit 18,7 Prozent in der Mitte.

Auch bei Platz drei, den Erkrankungen des Verdauungssystems, gab es nur geringe Unterschiede. 10 Prozent der Hessen erkrankten 2013 daran, in Rheinland-Pfalz waren es 10,5 Prozent und im Saarland 10,1 Prozent.

Unterschiede finden sich in den drei Bundesländern erst ab dem vierten Platz. Den belegen in Hessen infektiöse Erkrankungen mit 8,4 Prozent. In Rheinland-Pfalz waren psychische Krankheiten mit 6,8 Prozent am viertstärksten vertreten. Im Saarland waren Verletzungen verantwortlich für 7,5 Prozent der Krankschreibungen.