07.03.2014   Mitglieds-IKKn

Erst Fitness checken – dann Training starten!

IKK bezuschusst sportmedizinische Untersuchung und Beratung

Potsdam, 07.03.2014 - Eigentlich ist sie eine so genannte Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) und muss von gesetzlich Versicherten privat bezahlt werden: die sportmedizinische Untersuchung und Beratung vor Trainingsbeginn als Fitness-Check in fortgeschrittenem Alter oder nach längerer Trainingspause.

Die Innungskrankenkasse Brandenburg und Berlin (IKK) hat jetzt den sportmedizinischen Fitness-Check beim Facharzt als freiwillige Zusatzleistung in ihren Katalog aufgenommen. Sie fördert so bewusst einen gesundheitlich sicheren Wiedereinstieg in mehr Bewegung:  IKK-Versicherte erhalten einen Zuschuss von 80 % des Rechnungsbetrags bis maximal 120 Euro, alle zwei Jahre.   

 

Hintergrund:

Die Ermutigung durch Fachleute und Kassen zu mehr Gesundheitsbewusstsein und Bewegungsfreude geht ab einem bestimmten Alter oder nach längerer Trainingspause mit dem Rat einher, vor Trainingsbeginn einen fachärztlichen Fitness-Check zu absolvieren. Bei dieser sportärztlichen Untersuchung und Beratung wird der Gesundheitszustand überprüft. Der Sportmediziner berät darüber hinaus zu besonders geeigneten Sportarten und dem passenden Trainingsplan. In der Regel umfasst eine sportmedizinische Untersuchung folgende Punkte:

  • Eine Anamnese
  • Die Erhebung des Ganzkörperstatus
  • Ein Ruhe-EKG
  • Die abschließende Beratung
  • Auch weitere Untersuchungen wie z.B. Körperfettbestimmung oder Urin-Test, Belastungs-EKG, Lungenfunktionsprüfung oder Laktatbestimmung können enthalten sein.

Diese sportfachärztliche Untersuchung und Beratung gehört nicht zum gesetzlichen Leistungskatalog und ist daher grundsätzlich selbst zu finanzieren. Die IKK unterstützt ihre Versicherten hier  finanziell mit einer freiwilligen Zusatzleistung.

Die IKK Brandenburg und Berlin betreut insgesamt 169.855 Mitglieder bzw. 210.096 Versicherte und über 35.000 Arbeitgeber. (Stand: 01.02.2014)