21.03.2013   Mitglieds-IKKn

IKK classic: Jahresbilanz 2012 erfolgreich

317 Millionen Euro Einnahmeplus / Rücklagen auf solidem Niveau

Berlin, 21. März 2013 - Die IKK classic hat im Jahr 2012 einen Einnahmeüberschuss von rund 317 Millionen Euro erzielt. Die Leistungsausgaben bei Deutschlands größter IKK (3,6 Millionen Versicherte) betrugen im vergangenen Jahr 7,8 Milliarden Euro und lagen damit 3,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Dies teilte das Unternehmen bei der heutigen Sitzung des Verwaltungsrates in Berlin mit.

76 Millionen Euro mehr für Klinikbehandlungen / Verwaltungskosten rückläufig

Für die Krankenhausbehandlung wandte die IKK classic 2012 rund 2,8 Milliarden Euro auf. Dies entspricht pro Versichertem einem Zuwachs von 2,5 Prozent. Zweitgrößter Ausgabenposten waren die Arzneimittel mit rund 1,6 Milliarden Euro (+ 4,7 Prozent), gefolgt von der ärztlichen Behandlung mit rund 1,4 Milliarden Euro (+ 3,2 Prozent). Beim Krankengeld verzeichnet die Kasse einen Kostenanstieg von 5,2 Prozent bei Ausgaben von rund 526 Millionen Euro. Demgegenüber sanken die Verwaltungskosten bei der Handwerkerkasse im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent. 

Vermögensbasis verbreitert

Der Verwaltungsratsvorsitzende Matthias Triemer bewertet das zurückliegende Geschäftsjahr positiv. Nach dem Zusammen-schluss mit der Vereinigten IKK im Herbst 2011 habe das Unternehmen einen wirtschaftlichen Konsolidierungskurs verfolgt, der nun greifbare Resultate zeige.

„Mit den erzielten Ergebnissen können wir zufrieden sein“, so Triemer. So sei die Rückkehr zur traditionell sehr soliden Vermögensausstattung der IKK classic gut vorangeschritten: Derzeit verfügt die Kasse über Betriebsmittel und Rücklagen in Höhe von rund 929 Millionen Euro. 

Kundenbestand gehalten

„Das Ziel, zwei annähernd gleich große Unternehmen zu einer Einheit zusammenzufügen, erfordert einen umfassenden organisatorischen Neubeginn“, erklärt Triemer. Das Jahr 2012 stand nach seinen Worten im Zeichen der Reorganisation, bei der zum Beispiel Führungsstrukturen und Betreuungsregionen neu bestimmt und die IT-Landschaft vereinheitlicht werden musste. Dieser Prozess sei plangemäß verlaufen, aber noch nicht abgeschlossen.

„In einer schwierigen Phase internen Wandels konnten wir den Versichertenbestand auf konstantem Niveau halten. Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern spricht für die Qualität unserer Kundenbetreuung. Damit und mit unseren stabilen Finanzen besitzen wir eine gute Ausgangsbasis, um 2013 Wachstumsziele zu realisieren“, so Triemer.