30.03.2012   Mitglieds-IKKn

IKK Südwest meldet: Viele Unter-15-Jährige brauchen Hilfe vom Logopäden

Immer mehr Menschen nehmen logopädische Therapien in Anspruch. Dies hat die IKK Südwest im Rahmen einer aktuellen Auswertung festgestellt.  

Rund fünf Prozent der IKK-Versicherten (23.548) wurde im Jahr 2010 eine ambulante logopädische Therapie verordnet. 2008 waren es 4,4 Prozent. Dabei sind es besonders die Unter-15-Jährigen, die Hilfe rund um das Sprechen benötigen: Rund 75 Prozent aller Betroffenen der IKK Südwest waren im Jahr 2010 jünger als 15 Jahre (17.718 Patienten). Zwei Jahre zuvor waren es 74 Prozent (13.358).  

Die Logopädie richtet sich an Menschen, die unter Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- oder Hörbeeinträchtigungen leiden. Bei Kindern und Jugendlichen wird die logopädische Therapie vor allem im Bereich der Früherkennung von Sprachproblemen eingesetzt. Hier gilt der Grundsatz: Je früher eine Sprachstörung als solche identifiziert wird, desto besser kann geholfen werden. Daher rät die IKK Südwest, Sprachauffälligkeiten aufmerksam zu beobachten und sich bei Bedarf vom Hausoder Kinderarzt beraten zu lassen.  

Die IKK Südwest betreut rund 690.000 Versicherte und mehr als 100.000 Betriebe in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland und ist an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr über die kostenfreie IKK Gesundheits-Hotline 0800/0 119 000 zu erreichen.