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IKK Südwest mit neuer Stabsstelle Compliance

Eigene Richtlinie schützt Hinweisgeber

Saarbrücken, 12. Oktober 2015 - Mit der Einrichtung einer neuen Stabsstelle Compliance sichert die IKK Südwest die Umsetzung aller gesetzlichen und sonstigen Vorschriften und Regelungen innerhalb des Unternehmens. Damit setzt die Krankenkasse ein deutliches Zeichen für mehr Sicherheit und Transparenz für ihre Kunden, Mitarbeiter und Partner. Hinweisgeber werden bei diesem System in besonderer Art und Weise geschützt und abgesichert – ein Novum im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung.

Fritz Roth, Leiter der neu gegründeten Organisationseinheit, betont die Bedeutung der neuen Stelle: „Für die gesetzlichen Krankenkassen existieren zahlreiche gesetzliche Vorgaben, zum Beispiel aus den Bereichen Sozial- und Vergaberecht. Und auch innerhalb eines Unternehmens gibt es eine Vielzahl von Richtlinien, die befolgt werden müssen, damit die Zusammenarbeit optimal funktioniert. In der Stabsstelle Compliance kümmern wir uns zentral um die Einhaltung unternehmenspolitischer Grundsätze und rechtlicher Anforderungen. Eventuelle Risiken können so frühzeitig erkannt und entsprechend gemanagt werden. Im Vordergrund steht dabei aber nicht nur die Wirtschaftlichkeit, sondern ein auf Fairness, Solidarität und Vertrauen basierendes Miteinander. Das ist die Grundlage für ein gesundes Unternehmen und optimale Kundenbeziehungen.“

Voraussetzung dafür ist eine aktive und verantwortungsvolle Mitarbeit aller Beteiligten. Deswegen hat die IKK Südwest als eine der ersten Krankenkassen interne Richtlinien erarbeitet, die die Rechte und den Schutz von Hinweisgebern regeln. „Menschen, die offen auf Missstände und rechtswidrige Vorgänge in ihrem Unternehmen hinweisen, gehen oft ein großes persönliches Risiko ein“, sagt IKK-Vorstand Roland Engehausen. „Davor wollen wir unsere engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schützen. Unsere Richtlinien sichern die häufig strukturell unterlegene Rechtsposition von Hinweisgebern ab und bewahren sie vor sozialen Einbußen, arbeitsrechtlichen Konsequenzen und sonstigen Repressalien. Bei der Ausarbeitung haben wir uns am Entwurf des sogenannten Whistleblower-Schutzgesetzes, das derzeit im Bundestag beraten wird, orientiert. Die IKK will nicht auf das noch zu verabschiedende Gesetz warten, sondern handelt schon jetzt.“

Aktuell betreut die IKK rund 680.000 Versicherte und mehr als 100.000 Betriebe in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die IKK Südwest ist an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr über die kostenfreie IKK Service-Hotline 0800/0 119 119 oder unter www.ikk-suedwest.de erreichbar.

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