24.06.2016   Mitglieds-IKKn

IKK Südwest mit positiven Ergebnissen im ersten Quartal 2016

Die IKK Südwest hat das erste Quartal 2016 mit einem Überschuss von rund 5 Millionen Euro abgeschlossen. Auch die Mitgliederzahlen steigen wieder. Dennoch hält die regionale Krankenkasse mit Hauptverwaltungsstandorten in Mainz und Saarbrücken an ihren politischen Forderungen für einen fairen Finanzausgleich fest.

Saarbrücken, 24. Juni 2016 - „Trotz eines anhaltenden Kostendrucks und Ausgabensteigerungen je Versicherten um 4,4 Prozent können wir für das erste Quartal 2016 einen Überschuss in Höhe von rund 5 Millionen Euro vorweisen“, erklärt Roland Engehausen, Vorstand der IKK Südwest. „Insbesondere die steigenden Mitgliederzahlen freuen uns und zeigen, dass die IKK Südwest bei den Menschen in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland vermehrt auf Zuspruch stößt.“

 

Die diesjährigen Auszeichnungen „Beste regionale Krankenkasse“ durch Focus Money (Ausgabe 06/2016) und „TOP SERVICE Deutschland 2016“ bestätigen den Anspruch des regionalen Krankenversicherers, ein Gesamtpaket aus Leistung und Service zu bieten, das seinesgleichen sucht. „Unsere Versicherten können sich auf uns verlassen. Wir bieten unseren Kunden die bestmögliche Versorgung und setzen dabei auf Qualität und Nachhaltigkeit“, so Engehausen weiter. „Gerade in Sachen Prävention tätigen wir beständig Investitionen für unsere Versicherten, um die Entstehung von Krankheiten zu verhindern oder deren Verschlimmerung zu vermeiden. Schade ist nur, dass wir dafür im aktuellen Finanzausgleich benachteiligt werden.“

Im Rahmen einer RSA-Allianz setzt sich die IKK Südwest daher zusammen mit elf weiteren Ersatz-, Betriebs- und Innungskrankenkassen für eine Anpassung des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleiches, kurz Morbi-RSA, ein. Ziel ist es, Fehlanreize und strukturbedingte Kostenunterschiede wirkungsvoll zu vermeiden.

 

Kritik äußert IKK-Vorstand Roland Engehausen am Vorhaben des Bundesgesundheitsministers Hermann Gröhe, im Wahljahr 2017 1,5 Milliarden Euro aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds zu entnehmen, um die Versorgung Arbeitslosengeld-II-berechtigter Flüchtlinge zu finanzieren: „Es ist zwar richtig, dass die Ausgaben der Krankenkassen für Arbeitslosengeld-II-Empfänger insgesamt nicht ausreichend gedeckt sind, dies hat aber nichts mit der aktuellen Flüchtlingssituation zu tun. Diese Finanzierungslücke einmalig durch Griff in die Liquiditätsrücklage der Beitragszahler zu füllen, ist der falsche Weg und schiebt das Problem nur auf. Stattdessen muss eine dauerhafte steuerfinanzierte Lösung gefunden werden.“

 

Ein ausführliches Video-Statement von Roland Engehausen zum Quartalsbericht 01/2016 finden Sie auf dem YouTube-Kanal der IKK Südwest.