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Jubiläum: Fünf Jahre Pflegestützpunkt in Potsdam

Beratungsangebot für Pflegebedürftige und Angehörige ist bestens etabliert

Potsdam, Berlin - 14. Januar 2015 - Der Pflegestützpunkt der Landeshauptstadt Potsdam (PSP)  feiert heute sein fünfjähriges Bestehen im Haus 2 auf dem Campus der Landeshauptstadt Potsdam. Im Kreise geladener Gäste aus der Politik, dem Gesundheitswesen, mit Trägern sowie ehrenamtlichen Vereinen blickte man gemeinsam zurück auf die Erfolgsgeschichte dieses zentral gelegenen und inzwischen bei den Potsdamerinnen und Potsdamern fest etablierten Beratungsangebotes für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Die Eröffnung der Fotoausstellung „Bürgerliches Engagement hat viele Gesichter“ durch Elona Müller-Preinesberger, Beigeordnete der Landeshauptstadt Potsdam für Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung, setzte in diesem Rahmen ein Zeichen für die gelebte Bürgernähe, die den Pflegestützpunkt auch künftig weiter auszeichnen wird. Initiiert durch den Verein Selbsthilfe-, Kontakt- und Informationszentrum e.V. hat Jonny Lehmann 17 Potsdamer Ehrenamtler porträtiert.

Errichtet wurde der Pflegestützpunkt 2010 von der Innungskrankenkasse Brandenburg und Berlin (IKK BB) im gesetzgeberischen Auftrag durch die gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen im Land Brandenburg auf der Grundlage des Gesetzbuch Elftes Buch-Soziale Pflegeversicherung. In gemeinsamer Trägerschaft mit der Landeshauptstadt Potsdam entstand  schnell ein umfassendes, stetig wachsendes Hilfs- und Beratungsangebot für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen:

Der Pflegestützpunkt Potsdam bietet seit nun fünf Jahren wohnortnahe, ganz auf individuelle Bedürfnisse des Pflegebedürftigen und seiner Angehörigen abgestimmte, neutrale und kostenfreie Pflege- und Sozialberatung an: Das PSP-Team, bestehend aus Manuela Brockmeier, Pflegeberaterin der IKK BB und Änne-Katrin Borns, Sozialberaterin der Landeshauptstadt  Potsdam, berät im Kern rund um Leistungen und Kombinationsmöglichkeiten bei der Inanspruchnahme ambulanter, teilstationärer oder stationärer Pflegeleistungen, verknüpft mit den sie ergänzenden, vielfältigen kommunalen Hilfs- und Unterstützungsstrukturen der Lebens- und Altenhilfe in der Landeshauptstadt Potsdam. Pro Jahr nehmen inzwischen mehr als 1.000 Betroffene und ihre Familien dieses Angebot in Anspruch; die Tendenz ist – auch vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung – steigend. In den beiden behindertengerechten Büros arbeiten je eine Pflegeberaterin der IKK Brandenburg und Berlin (IKK BB) und eine Sozialberaterin der Landeshauptstadt Potsdam zusammen. Die Öffnungszeiten sind: Mo 10-12 Uhr, Di 13-18 Uhr, Mi 9-12 Uhr, Do 14-18 Uhr und Fr 9-12 Uhr. Telefonisch erreichbar ist der Pflegestützpunkt unter (0331) 289-2210/-2211 und per Fax: (0331) 289-2212. 

Darüber hinaus haben sich praxisnahe Zusatzangebote erfolgreich rund um die Schwerpunktberatung angesiedelt: Großer Beliebtheit bei Ratsuchenden und Besuchern erfreut sich zum Beispiel die von der IKK BB bereitgestellte, dauerhafte Pflegehilfsmittel-Ausstellung beim Pflegestützpunkt. Sie enthält anschauliche Beispiele für nützliche Instrumente und Produkte zur Unterstützung von Pflege vor allem im häuslichen Umfeld, zum Anfassen und selbst Ausprobieren. 

Praxisnah wie das gesamte Konzept des Potsdamer Pflegestützpunktes präsentierte sich auch die gestrige Jubiläumsfeier ihren Gästen und Besuchern: Zwei Fachvorträge zu den Themen „Pflegestärkungsgesetz, was ändert sich?“ und „Pflegebedürftigkeit, was nun?“, Infostände zum Thema „Ehrenamtliches Engagement in Potsdam“ sowie die aktuelle Fotoausstellung „Bürgerliches Engagement hat viele Gesichter“ gaben dem festlichen Programm eine bewusste themenorientierte Note.

Enrico Kreutz, Vorstand der errichtungsbeauftragten IKK BB, fasste die Entwicklung zusammen: „Dieser bürgernahe Pflegestützpunkt im Herzen Potsdams hat sich zum kompetenten und vor allem lebendigen Botschafter eines der wichtigsten gesellschaftlichen Themen der Gegenwart und Zukunft entwickelt. Planung und Unterstützung für bedarfsgerechte, lebensnahe Pflege, möglichst im häuslichen Umfeld der Betroffenen, wird hier jeden Tag neu verwirklicht. Darauf sind wir stolz.“    

Elona Müller-Preinesberger wies in ihrem Grußwort darauf hin, dass sich der Pflegestützpunkt der Landeshauptstadt Potsdam in der Zukunft neuen Herausforderungen stellen wird. „Die Beratung der Potsdamerinnen und Potsdamer in der eigenen häuslichen Umgebung muss ein Schwerpunkt im Jubiläumsjahr des Pflegestützpunktes sein. Dieses entspricht nicht nur dem modernen Servicegedanken sondern ist“, so Elona Müller Preiensberger, „auch zeitgemäß.“ 

Potsdamerinnen und Potsdamer, die Hilfe, Unterstützung und Beratung zu allen Fragen rund um das Thema Pflege suchen, finden diese im Pflegestützpunkt Potsdam, zentral gelegen mit Zugang über die Jägerallee 2-4, Haus 2, Ebene 1 Raum 105/106.

Diese Presseinformation finden Sie auch im Internet unter www.ikkbb.de und www.potsdam.de

 

Ansprechpartner:

Pressestelle der IKK Brandenburg und Berlin: Gisela Köhler, Tel.: (0331) 64 63 160

Pressestelle der Landeshauptstadt Potsdam: Jan Brunzlow, Tel.: (0331) 289 1264

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