30.03.2010   Mitglieds-IKKn

Kein Zusatzbeitrag 2010: Reger Kundenzuwachs bei der IKK Brandenburg und Berlin

Bei der Innungskrankenkasse Brandenburg und Berlin (IKK) herrschen am Ende des ersten Quartals 2010 Zufriedenheit und Optimismus: In der gestrigen Sitzung des IKK-Verwaltungsrates in Potsdam freuten sich IKK-Selbstverwaltung und der Vorstand gemeinsam über rund 4.500 Neukunden, deren Wahlerklärungen zur IKK zwischen Januar und März registriert wurden. Mit steigender Tendenz: Nach wie vor gehen täglich durchschnittlich 100 Wahlerklärungen ein. Die regionale, mittelständische Krankenkasse IKK verzeichnet damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Zuwachs von rund 74 % an Wahlerklärungen.

 

Ein Blick in die hausintern geführten Vertriebsstatistiken zeigt, dass vor allem die erhobenen Zusatzbeiträge anderer Kassen wie z.B. der DAK, der BKK Gesundheit und inzwischen auch der KKH Allianz maßgeblich zur Wechselbereitschaft der Versicherten beigetragen haben: Rund 50 Prozent aller Neuzugänge wechselte aus den Beständen der genannten Kassen bislang zur IKK. 

 

Aus IKK-Sicht ist dies nicht überraschend, denn der durchschnittliche regionale Grundlohn in Brandenburg und Berlin ist im Bundesvergleich mit rund 1.480 Euro je Arbeitnehmer eher niedrig. Gerade die derzeit zumeist erhobenen pauschalen Zusatzbeiträge von 8 Euro pro Monat (96 Euro im Jahr), die jedes betroffene Kassenmitglied ohne Prüfung des individuellen Einkommens zahlen muss, belasten daher geringer verdienende private Haushalte überproportional. Ein Kassenwechsel zu einer auch mittelfristig stabilen Kasse wie der IKK Brandenburg und Berlin rechnet sich vor diesem Hintergrund auch unterjährig noch.

 

Diese Botschaft richtet die IKK auch an die diesjährigen Berufseinsteiger, die derzeit ihre Ausbildungsverträge im Handwerk und in den gewerblichen Branchen der Region abschließen: Beim Wechsel von der bisherigen kostenfreien Familienversicherung in die beitragspflichtige Mitgliedschaft bei einer Kasse sollten gerade Jugendliche mit ihren niedrigen Ausbildungsvergütungen Zusatzbeiträge unbedingt vermeiden.  

 

Der neue IKK-Verwaltungsratsvorsitzende Uwe Ledwig bekräftigte gestern erneut die insgesamt positive Prognose für die mittelständische Kasse: „Die IKK wird das gesamte Jahr 2010 garantiert keinen Zusatzbeitrag von ihren derzeit rund 202.000 Versicherten erheben. Im Gegenteil: Jedes in diesem Jahr neu gewonnene Mitglied und seine Familienangehörigen stärken und stabilisieren die IKK auch über 2010 hinaus. Daran arbeiten wir.“