14.11.2014   Mitglieds-IKKn

Und dann dieser Schlauch...

Mit einem ungewöhnlichen Filmclip wirbt die IKK classic in sozialen Medien für Darmkrebs-Vorsorge

Dresden, 14. November 2014 - Blick ins Wohnzimmer: düstere Optik, wacklige Handkamera, mysteriöse Vorbereitungen im Familienkreis, flackernde Taschenlampen, Suspense-Sound, ein verdammt seltsamer Schlauch – und am Schluss die überraschende Auflösung. Das sind die Elemente des knapp 1-minütigen Filmclips, mit dem die IKK classic das sensible Thema Darmkrebs-Vorsorge für ein web-affines Publikum aufbereitet hat. Der Film, der in sozialen Medien wie Yotube läuft, nimmt in Stil und knalliger Pointe bewusst ein junges Publikum ins Visier, das nicht zu den klassischen Zielgruppen der einschlägigen Vorsorge-Aufklärung zählt. „Die Idee ist, über die Ansprache junger Menschen einen Impuls für den Dialog in der Familie zu geben, also auf dem Weg über die Kinder die über 50-jährigen Eltern zu erreichen", sagt IKK-Sprecher Michael Förstermann.

Begleitet wird der Clip durch eine eigene Microsite mit umfassenden Vorsorge-Informationen. Der Ansatz ist nach Förstermanns Worten ein Versuch: „Ein Erfolg wäre, wenn Kinder den Film witzig finden und ihre Eltern auf die Darmkrebs-Vorsorge ansprechen. Dann wäre ein wichtiges, manchmal aber verdrängtes Thema Alltagsgespräch in der Familie. Und die Vorsorgehürde würde vielleicht für die Eltern ein Stück niedriger."         

 

Zu sehen ist der Clip hier: www.geht-hin.de

 

Nebeneffekt einer Werbeproduktion: So entstand der Vorsorge-Clip

Es war spät geworden an diesem Frühjahrstag in Berlin. Die Dreharbeiten für den neuen Fernseh-Werbespot der IKK classic waren für heute zu Ende. Schauspieler, Filmcrew und IKK-Verantwortliche saßen in der Dämmerung noch am Set zusammen und ließen den anstrengenden Drehtag bei einem Drink Revue passieren. „In dem Werbespot war es um unser Bonusprogramm gegangen, mit dem wir auch die Teilnahme an Vorsorgeterminen belohnen", erzählt Jörn Gerber, Marketingleiter der IKK classic. „Irgendwie kamen wir auf die Frage, wie man Vorsorge vielleicht so verpacken könnte, dass ein solches Thema auch in der Netz-Community eine Chance auf Beachtung hätte." Die Ideen flogen durch den Raum. Am Ende ging es schnell: Die Schauspieler waren da, die Kameraleute auch, das Set war auch schon da. Kurz darauf war ein Spot im Kasten.

„Als wir das Ergebnis dann zum ersten Mal anschauten, waren wir alle begeistert", so Gerber. „Das stellen wir auf Youtube ein", war die einhellige Meinung. Kurz darauf bekamen wir dann aber kalte Füße. Schließlich wollten wir nicht in den Verdacht geraten, mit einem wichtigen Anliegen unernst umzugehen." Bei der IKK classic achtet man schon auf die Außenwirkung – erst recht, wenn es um sensible Gesundheitsthemen geht. Dass in dem skurrilen Kurzfilm auch noch die bekannten Akteure der „IKK-Familie" agierten, die als Sympathieträger alle Werbemittel der Kasse zieren, machte die Sache nicht einfacher. 

„Ganz so schnell wollten wir uns von der Idee aber auch nicht verabschieden", sagt der Marketingleiter. „Also entschlossen wir uns, den Rat von Experten einzuholen, die bei der Darmkrebs-Vorsorge seit Jahren hochseriös und professionell unterwegs sind." Mit dem Video im Gepäck ging es nach München zu Carsten Felix Buchert, dem Kommunikationschef der Felix-Burda-Stiftung. „Wir waren auf alle Spielarten der Kritik eingestellt", erinnert sich Gerber. Doch es kam anders: Buchert war angetan und zeigte sich beeindruckt vom mutigen Ansatz, den er einer Krankenkasse nicht zugetraut hätte. Und er hatte eine Reihe von Vorschlägen, die in die Endfassung des Films einflossen.   

„Jetzt läuft unser Spot auf einer Reihe von Online-Plattformen und wir verzeichnen gut eine Woche nach dem Start bereits rund 90.000 Zugriffe", freut sich Jörn Gerber.

Michael Förstermann, Telefon: 0351 4292-12500

E-Mail: michael.foerstermann@  avoid-unrequested-mailsikk-classic.de

Weitere Informationen:

www.geht-hin.de