30.08.2013   Mitglieds-IKKn

Verwaltungsrat der IKK Südwest stellt Weichen für eine erfolgreiche Zukunft

Mainz / Saarbrücken, 29. August 2013 - In seiner heutigen Sitzung hat der Verwaltungsrat der IKK Südwest jeweils einstimmig wichtige Vorhaben und Innovationen beschlossen. So wurde bekräftigt, dass die IKK Südwest eine sehr gute Position im Wettbewerb hat und daher keinen Fusionspartner braucht und sucht, berichten Rainer Lunk, Vorsitzender des Verwaltungsrates sowie Geschäftsführer Dr. Jörg Loth.

Darüber hinaus entschied das Gremium neben der Implementierung neuer Softwarelösungen über mehrere Bauvorhaben, mit denen das Unternehmen seine Standorte für die Kunden in der Region und somit zahlreiche Arbeitsplätze weiter sichern und stärken möchte. Konkret handelt es sich dabei um Sanierungs- bzw. Neubauprojekte in Kaiserslautern, Ludwigshafen und Saarbrücken. „Damit sind die Weichen für eine eigenständige und weiterhin erfolgreiche Zukunft der IKK Südwest gestellt“, so Lunk und Dr. Loth weiter.

Für die Kundinnen und Kunden der IKK Südwest wurde der Einführung zahlreicher neuer attraktiver Produkte zugestimmt, die das gesundheitsbewusste Verhalten auf ganz besondere Weise belohnen. Im Rahmen eines Bonussystems können so mehrere hundert Euro angespart werden, die den Versicherten teilweise ausbezahlt oder in spezielle Gesundheits- und Vorsorgemaßnahmen investiert werden können.

Zukünftig wird es auch ein individuelles Gesundheitskonto für jeden IKK-Versicherten geben, mit dem er selbst entscheiden kann, für welche medizinischen Leistungen er sein Guthaben einsetzt. „Hierzu wird auch die Behandlung beim Heilpraktiker gehören. Auch viele Leistungen der Vorsorge (z. B. die professionelle Zahnreinigung) sowie zahlreiche Untersuchungsverfahren, die im gesetzlichen Leistungskatalog nicht vorhanden sind, gehören zum individuellen Gesundheitskonto“, führtDr. Jörg Loth weiter aus. In der Sitzung am 29. August 2013 wurden dem Verwaltungsrat der IKK Südwest vom Vorsitzenden Rainer Lunk auch die Ergebnisse des zwischen Mai und Juli 2013 durchgeführten Ombudsverfahrens vorgestellt. Dieses war eingeleitet worden, um IKK-Mitarbeitern die Gelegenheit zu geben, sich in einem geschützten Bereich zu den in anonymen Schreiben erhobenen Vorwürfen bezüglich des Führungsstils des früheren Vorstandes Frank Spaniol zu äußern.

Dr. Wolfgang Asmus, vormals Präsident des Landgerichts Kaiserslautern, wurde als Ombudsmann beauftragt und hatte im vorgenannten Zeitraum Kontakte mit 175 Mitarbeitern. Weitere 26 Mitarbeiter wandten sich in diesem Zeitraum an den Verwaltungsratsvorsitzenden Rainer Lunk. Dieser informierte nun, dass sich fast alle der 201 Gesprächsteilnehmer dankbar für die Möglichkeit zeigten, ihre Sicht der Dinge vorzutragen. Der Ombudsmann Dr. Asmus hat seine Mitarbeiterkontakte auf rund 400 Seiten dokumentiert, wobei das Protokoll jeweils mit den Gesprächspartnern abgestimmt wurde. Aus diesen namentlich anonymisierten Aufzeichnungen ist laut Verwaltungsratschef Rainer Lunk klar zu erkennen, dass die Schwerpunkte der Mitarbeiterrückmeldungen in den Bereichen der Mitarbeiterführung, der vertrieblichen Belastung sowie in Problemen beim Zusammenwachsen nach der Fusion zur IKK Südwest im Jahr 2009 lagen.

Gerade im Bereich des Vertriebs klagten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterüber eine hohe Arbeitsbelastung und damit zusammenhängende negative Folgen. Einstimmig wurde deshalb im Verwaltungsrat beschlossen, ein Gremium einzusetzen, das sich mit den Ergebnissen des Ombudsverfahrens detailliert befasst, mit der Zielsetzung, Fehlentwicklungen für die Zukunft auszuschließen.

Den Vorsitz in diesem Gremium wird der Verwaltungsratsvorsitzende Rainer Lunk übernehmen. Die Versichertenseite im Verwaltungsrat der IKK Südwest ist durch Ralf Reinstädtler vertreten. Dem Gremium gehören außerdem Dr. Jörg Loth als Geschäftsführer sowie ein Vertreter des Gesamtpersonalrates an. Ein Fachjurist für Arbeitsrecht soll zusätzlich als Berater berufen werden.

Parallel zum Ombudsverfahren war im Mai auch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit der Kontrolle der Finanzen der IKK Südwest beauftragt worden. Die Untersuchungen konnten bislang noch nicht vollständig abgeschlossen werden. Ein Ergebnis wird im Herbst 2013 erwartet. Aktuell betreut die IKK mit rund 1.800 Mitarbeitern über 690.000 Versicherte und mehr als 100.000 Betriebe in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die IKK Südwest ist an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr über die kostenfreie IKK Service-Hotline 0800/0 119 119oder unter www.ikk-suedwest.de erreichbar.