16.07.2014   Mitglieds-IKKn

Volkskrankheit Inkontinenz: IKK BB hebt Versorgungspauschale für Hilfsmittel

Monatliche Pauschale steigt von 24 Euro auf jetzt 29,50 Euro netto

Potsdam, 16.Juli 2014,  Inkontinenz – für die meisten Betroffenen ist es ein stilles Leiden: Nur wenige trauen sich, selbst beim Arzt, offen darüber zu reden. Dabei ist Inkontinenz mittlerweile eine Volkskrankheit; die Betroffenenzahlen steigen stetig. Unkontrollierter Harnverlust ist nicht allein eine Frage des Alters; es kann Kinder, Frauen und Männer gleichermaßen treffen.

Die Innungskrankenkasse Brandenburg und Berlin (IKK BB) hat jetzt auf den steigenden Bedarf an Hilfsmitteln bei Inkontinenz reagiert und mit Wirkung zum 01.07.2014 die Versorgungspauschale für ihre Versicherten von bislang 24,- Euro auf jetzt 29,50 Euro netto im Monat angehoben.

Hierbei hat sich die IKK BB – trotz allgemein herrschender Sparzwänge im Gesundheitswesen - bewusst gegen die Durchführung von Ausschreibungen entschieden: Sie setzt stattdessen auf einen so genannten Beitrittsvertrag, der im Einzelfall eine individuellere Versorgung betroffener Versicherter ermöglicht. Weder an Menge noch an Qualität soll gespart werden. Vielmehr geht es der IKK BB um die schnelle, bedarfsgerechte, zuverlässige und ethisch vertretbare Versorgung ihrer Versicherten mit aufsaugenden Inkontinenzhilfsmitteln. Ziel ist es darüber hinaus, IKK-Versicherten die notwendigen Produkte möglichst aufzahlungsfrei bereitzustellen.

Die IKK BB setzt hiermit im höchst sensiblen Bereich der Inkontinenzversorgung ein deutliches Zeichen am Gesundheitsmarkt, das bereits bei den IKK-Vertragspartnern und von betroffenen Versicherten sehr positiv aufgenommen wurde. Ob andere Krankenkassen diesem Beispiel folgen, bleibt abzuwarten.