11.10.2013   IKK e.V. Pressemitteilung

Die Würde des Patienten: unantastbar oder gefährdet?

IKK e.V. lädt zur 9. Plattform Gesundheit ein

Berlin, 11. Oktober 2013 - Menschenwürde, Respekt, Selbstbestimmung und Grenzen der Medizin. Noch nie wurde in Deutschland so intensiv über ethische Aspekte im Verhältnis von Patienten und Ärzten, moderner Medizin und ökonomischen Aspekten sowie Kosten und Nutzen diskutiert wie zurzeit.

Die Deutschen sind gegenüber ihrem Gesundheitswesen kritischer geworden. Sie fordern mehr Gesprächskompetenz und größeres Mitspracherecht ein. Sie treten souveräner auf. Im Mittelpunkt der Behandlung stehen sie und ihre Wünsche jedoch lange noch nicht überall. Häufig finden sie in der Rolle des Patienten kein Gehör. Die moderne Medizin flüchtet sich in die „Technik“, weil sie sich im Umgang mit den Fragen über die Grenze des Machbaren hilf- und sprachlos fühlt.

Wie viel Markt verträgt die Medizin? Ist unser Verständnis von Krankheit und Heilung überholt? Wie spielen Intensiv- und Palliativmedizin sowie Menschenwürde zusammen? Welches Leitbild für die medizinische Versorgung verfolgen wir? Dies alles steht im Fokus der 9. Plattform Gesundheit. Wir laden Sie dazu herzlich ein:

Wann: Am 16. Oktober, 15 bis 18 Uhr

Wo: Kalkscheune Berlin-Mitte, Johannisstraße 2, 10117 Berlin

Cornelia Rundt, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, führt in die Veranstaltung ein. Als Teilnehmer erwarten wir Prof. Dr. med. Dr. phil. Heiner Raspe, Seniorprofessur für Bevölkerungsmedizin an der Universität Lübeck, Prof. Dr. Volker Ulrich, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre III – Finanzwissenschaft, Universität Bayreuth,  Pfarrer Dr. Jürgen Gohde, ehemaliger Präsident des Diakonischen, sowie Dr. Rainer Hess, Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation und ehemaliger Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses.