17.06.2010   IKK e.V. Pressemitteilung

IKK e.V.-Geschäftsführer zum Stopp der Lebensmittel-Ampel durch das Europaparlament

Rolf Stuppardt, Geschäftsführer des IKK e.V., Interessenvertretung der Innungskrankenkassen auf Bundesebene, äußert sich nachfolgend zur Ablehnung der Lebensmittel-Ampel durch das Europaparlament.

 

„Industrielle Interessen haben offenbar ein höheres Gewicht als Verbraucher- und Gesundheitsförderungsinteressen. Das wird sich bei der Bedeutung der Ernährung für Wirtschaft und Gesellschaft auf Dauer als Bumerang erweisen.

 

Dabei wäre das Anbringen einer Ampel einfacher, übersichtlicher und preiswerter gewesen als die nunmehr verkomplizierte Kennzeichnung im Kleingedruckten. Schön und wünschenswert wäre es, wenn jene Hersteller, die nach den einschlägigen Kriterien gesunde Produkte auf den Markt bringen, auf ihren Verpackungen freiwillig einen grünen Punkt anbringen würden. Dies ließe sich dann verbraucherfreundlich kommunizieren.“