10.10.2013   IKK e.V. Pressemitteilung

IKK e.V. unterstützt Wiedereinführung der Beitragssatzautonomie

Innungskrankenkassen setzen auf seriöse und nachhaltige Finanzpolitik

Berlin, 10. Oktober 2013. Die Innungskrankenkassen befürworten die heute in den Medien veröffentlichte Forderung von SPD-Gesundheitsexperten nach Wiedereinführung der Beitragssatzautonomie. „Wenn sich die neue Koalition dazu durchringen könnte, die Beitragssatzautonomie wieder herzustellen, wäre das ein erster Schritt, die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen“, sagt Hans Peter Wollseifer, Vorstandsvorsitzender des IKK e.V. Gefordert sei aber auch eine seriöse und langfristige Finanzpolitik, die sowohl für die Versicherten als auch für die Arbeitgeber von hohem Nutzen ist. „Und hierzu zählt auch eine ausreichende Finanzierung der gesamtgesellschaftlichen Ausgaben über Steuern!“, so Wollseifer.

Hans-Jürgen Müller, Vorstandsvorsitzender des IKK e.V., erinnert daran, dass der mit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz eingeführte Zusatzbeitrag versicherten- und leistungsfeindlich ist. „Wenn der Zusatzbeitrags-Vermeidungswettbewerb vom Tisch ist, können die Krankenkassen eine noch effektivere Versorgungspolitik machen.“ Wollseifer und Müller untermauern: „So ist endlich wieder ein Wettbewerb zwischen den Krankenkassen möglich, der von Vorteil für die Versicherten und Arbeitgeber ist.“