IKK e.V. Pressemitteilung

IKK e.V.: Vorschläge der Monopolkommission in Evaluierung des RSA einfließen lassen

Berlin, 8. März 2017 - Der IKK e.V. schließt sich den Forderungen des jetzt vorgestellten Sondergutachtens der Monopolkommission zu „Stand und Perspektiven des Wettbewerbs im Deutschen Krankenversicherungssystem" an, den Risikostrukturausgleich zu korrigieren. Die Experten regen eine „Weiterentwicklung des RSA an, um Wettbewerbsverzerrungen zu beheben".

Nicht vorhandene Präventionsanreize sind „das zentrale wettbewerbliche Problem" des Morbi-RSA, so die Experten der Monopolkommission. „Wir haben jetzt von namhaften Wissenschaftlern bestätigt, dass keine Anreize für Kassen bestehen, in präventive Versorgung zu investieren", sagt Jürgen Hohnl, Geschäftsführer des IKK e.V. Hohnl: „Im Klartext heißt das: Kassen werden systematisch finanziell bestraft, wenn sie in Prävention investieren."

Die Monopolkommission hat sich bei ihrer Expertise unter anderem auf ein im Frühjahr 2016 veröffentlichten Gutachten des IKK e.V. zu Anreizen für Prävention im Morbi-RSA gestützt. Für belastbare Aus-sagen haben die Innungskrankenkassen anonymisierte Daten von rund sechs Millionen Versicherten aus dem Zeitraum von 2010 bis 2014 zur Verfügung gestellt. Ergebnis: Krankheitsdiagnosen wiegen mehr als Präventionserfolge.

Der IKK e.V. erhofft sich jetzt, dass die Ergebnisse der Monopolkommission zum RSA in die derzeitige Evaluierung des RSA durch den Wissenschaftlichen Beirat einfließen werden. „Wir setzen auf den Vorsitzenden der Kommission Prof. Achim Wambach, Präsident des ZEW Mannheim, der gleichzeitig auch Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates zur Evaluierung des RSA ist", so Hohnl.

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