IKK e.V. Pressemitteilung

Statement Jürgen Hohnl, Geschäftsführer IKK e.V, zu Forderungen der Ersatzkassen nach einer Finanzreform

Berlin, 3. November 2016 - „Wir unterstützen die Ersatzkassen bei ihrer Forderung nach einer Reform des derzeitigen Finanzierungssystems.

Der Risikostrukturausgleich in seiner jetzigen Ausprägung ist manipulationsanfällig und präventionsfeindlich. Seine wettbewerblich bedeutsame Verteilungswirkung ist nicht erst seit der gerichtlich durchgesetzten Annualisierung der Leistungsausgaben Verstorbener grob ungerecht geworden. Die Schere zwischen den ´Gewinnern` und ´Verlierern` driftet merkbar weiter auseinander. Sie schafft eine wahrnehmbare und bedauerliche Inakzeptanz innerhalb des Systems der gesetzlichen Krankenkassen. Zahlreiche Gutachten machen den Veränderungsbedarf transparent, u. a. auch ein Gutachten der Innungskrankenkassen zur Präventionsfeindlichkeit des Morbi-RSA.

Sowohl die Krankheitsauswahl als auch das Klassifikationsmodell gehören auf den Prüfstand, damit – wie ursprünglich auch geplant – nur schwerwiegende, eng abgrenzbare und teure Krankheiten ausgeglichen werden. Die Bundesregierung ist jetzt am Zuge, um eine RSA-Reform auf den Weg zu bringen."

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