Versorgungsagenda 2040: Wie wollen wir morgen gesund sein?

IKK classic legt Reformvorschläge für ein Gesundheitssystem vor, das den Menschen wieder in den Mittelpunkt stellt

Dresden, 14. April 2026 - Wie sieht ein Gesundheitssystem aus, das auch in 15 Jahren noch trägt? Diese Frage stellt die IKK classic am 20. April in Berlin und gibt mit ihrer Versorgungsagenda 2040 eine eigene Antwort.
 
Statt an einzelnen Stellschrauben zu drehen, denkt Deutschlands größte Innungskrankenkasse Versorgung neu: konsequent vom Patienten aus, vernetzt statt sektoral, digital unterstützt und langfristig finanzierbar. Die Veranstaltung bringt Entscheiderinnen und Entscheider aus Politik, Wissenschaft und Praxis zusammen, um genau darüber zu diskutieren – und um zu klären, welche Vorschläge realistisch umsetzbar sind.
 
Ein System unter Druck und voller Chancen
 
Die Herausforderungen sind längst sichtbar: steigende Kosten, Fachkräftemangel, eine älter werdende Gesellschaft und ein Versorgungssystem, das oft zu komplex und zu wenig aufeinander abgestimmt ist. Gleichzeitig ist das Potenzial für Veränderung momentan groß: Digitale Anwendungen, Künstliche Intelligenz und bessere Datennutzung eröffnen neue Wege, Versorgung gezielter, effizienter und individueller zu gestalten. Die zentrale Frage ist daher nicht mehr, ob sich das System verändert – sondern wie.
 
Vier Ansatzpunkte für echten Wandel
 
Die Versorgungsagenda 2040 setzt genau hier an und formuliert konkrete Vorschläge, an welchen Stellen Veränderung ansetzen muss: 

  • Versorgung vom Menschen aus denken
    Weg von starren Sektorengrenzen hin zu einer integrierten Versorgung, die sich am tatsächlichen Bedarf orientiert. 
  • Orientierung statt Überforderung
    Klare Patientenpfade, digitale Lotsen und eine gestärkte Gesundheitskompetenz sollen den Zugang zur Versorgung einfacher und zielgerichteter machen. 
  • Daten sinnvoll nutzen
    Digitalisierung und KI werden zum Werkzeug für bessere Planung, transparentere Entscheidungen und passgenauere Versorgung – auf klarer ethischer Grundlage. 
  • Nachhaltige Finanzierung und starke Selbstverwaltung
    Faire Vergütung ohne Fehlanreize und eine demokratisch legitimierte, bedarfsorientierte Steuerung der Versorgung. 

Startpunkt einer Debatte

Mit der Vorstellung der Versorgungsagenda 2040 versteht sich die IKK classic ausdrücklich als Impulsgeberin. Ziel ist kein fertiges Konzept, sondern der Startpunkt für eine breitere Debatte: Welche Veränderungen sind notwendig? Was ist politisch und praktisch umsetzbar? Und wie gelingt der Übergang in ein System, das auch morgen noch funktioniert?
 
Die Veranstaltung am 20. April in Berlin ist der Auftakt für diesen Austausch.