Dass Wechseljahre weder Krankheit noch rein privates Befinden, sondern eine reguläre Lebensphase mit gesundheitlichen Auswirkungen sind, darauf verweisen die Vorstandsvorsitzenden des IKK e.V., Hans-Jürgen Müller und Hans Peter Wollseifer, in einem Beitrag für das iX-Forum. Im betrieblichen und gesellschaftlichen Kontext ist entscheidend, dass die Wechseljahre häufig mit einer Phase hoher beruflicher Verantwortung zusammenfallen. Der Umgang mit der Menopause ist damit nicht nur eine individuelle Herausforderung, sondern auch ein betriebswirtschaftliches Thema, so die IKK e.V.-Vorstandsvorsitzenden. Die Innungskrankenkassen befassen sich seit Längerem auf mehreren Ebenen intensiv mit geschlechtersensiblen Themen und bieten im Versorgungsalltag vielfältige Maßnahmen an. Um das Thema Wechseljahre / Menopause noch stärker in den Vordergrund zu bringen, braucht es neben einer klaren politischen Aufmerksamkeit und öffentlichen Sensibilisierung auch fundierte Rahmenbedingungen. Das Fazit der IKK e.V.-Vorstandsvorsitzenden: Für eine moderne Arbeitswelt ergibt sich damit ein eindeutiger Auftrag. Sie muss geschlechtersensibel, lebensphasenorientiert und präventionsstark gestaltet sein. Krankenkassen, Unternehmen, Fachverbände und Politik verfügen bereits über geeignete Instrumente. Nun gilt es, diese konsequent zu nutzen und in verlässliche Strukturen zu überführen.
Hier geht es zum vollständigen Artikel im iX-Forum 02/2026 zum Thema "Prävention geschlechterspezifisch?! Potenziale und Perspektiven für eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung"

